Nach dem Start von Quantum GIS bestand der erste Arbeitsschritt in der Erstellung eines neuen Projekts, und dessen Benennung als „Aufgabe 03″. Anschließend wurde die Rasterkarte „TK25_6512_schw.tif“ eingelesen, und über diese wiederum die Shape-Datei „TU_Kaiserslautern.shp“ gelegt, welche jedoch noch keine Geometrien enthielt – diese zu ergänzen war zentraler Gegenstand dieser Aufgabe. Auf der Rasterkarte wurde nun das Universitätsgebiet ausfindig gemacht, und bildschirmfüllend aufgezoomt.
In der Legende wählte man nun den Vektorlayer an, und rief über die Schaltfläche „Bearbeitungsstatus umschalten“ die Polygonwerkzeuge auf, um die nötigen Geometrien über der Rasterkarte zu ziehen. Nun wurden auf Grundlage des mitgelieferten Gebäudeplans „TU_Gebaeudeplan.pdf“ nacheinander die Gebäude ausfindig gemacht, welche laut Aufgabenstellung zur Digitalisierung vorgesehen waren. Mittels des Werkzeugs „Polygon digitalisieren“ wurden nun die Konturen der entsprechenden Gebäude (das konnten durchaus mehrere für einen Fachbereich sein) nachgefahren, und mit Rechtsklick bestätigt. Hierbei baute sich ein Fenster auf, welches zur Angabe von diversen Parametern aufforderte: Die Attributwerte „No.“ und „FB“ wurden entsprechend den Vorgaben des Gebäudeplans mit den Gebäudenummern und Fachbereichsnamen ausgefüllt.
Wenn alle Gebäude eines Fachbereichs digitalisiert waren, wurde der Bearbeitungsmodus erneut umgeschaltet, und die Speicherungsabfrage bestätigt – Für diesen Fachbereich legte das Programm dann eine eigene Klasse an, welche jedoch zunächst in der Legende nicht sichtbar war. Um das zu bewerkstelligen, wählte man in der Legende das Vektorlayer TU_Kaiserslautern an, und rief das Menü „Eigenschaften“ auf. Unter „Darstellung“ wählte man nun den Legendentyp „Eindeutiger Wert“, das Klassifizierungsfeld „FB“, und betätigte die Schaltfläche „Klassifizieren“. Eh voilá: Jeder Fachbereich bekam nun nun eine eigene Klasse zugeteilt, welche jeweils sämtliche Gebäude umfasste, die zuvor bei der Eingabe der Parameter mit dem selben Fachbereich benannt wurden. Diese Klassen konnten nun individuell eingefärbt werden, auch wenn das Programm die Klassen bereits mit zufälligen Farbwerten versehen hatte.
Zuletzt ging es daran, auch die Gebäudenummern darzustellen. Zu diesem Zweck wählte man die Schlatfläche „Beschriftungen“ in den Layereigenschaften an, setzte ein Häkchen bei „Zeige Beschriftungen an“, und stellte das Beschreibungsfeld auf „NO“ um. Eine passende Schriftwahl und leichte Umrandung der Schrift über „Puffer“ gewährleistete akzeptable Lesbarkeit. Das Ergebnis kann im Folgenden eingesehen werden:
Die Aufgabe ließ sich relativ zügig bearbeiten. Die zugrunde liegende Rasterkarte krankte jedoch vereinzelt an Ungenauigkeiten – Gebäude Nr. 49 musste beispielsweise nach Augenmaß ergänzt werden, weil man dieses auf der Rasterkarte vergeblich suchte. Jedoch zeigte sich im Rahmen dieser Übung schon in Ansätzen, mit wie vielen Zusatzinformationen sich eine Rasterkarte über vektorielles Arbeiten anreichern lässt.
Gut schaff’!

Die Übung ist testiert.