Die vorliegende Aufgabenstellung sah dieses Mal vor, mit „Quantum GIS“ für eine Auswahl an Bauwerken der TU Kaiserslautern eine Flächenbilanzierung nach Fachbereichen durchzuführen.
Zunächst wurde über die gängigen Abläufe ein Projekt mit dem Namen „Aufgabe 05″ angelegt, ferner mit Meter als Karteneinheit, und „Gauss-Kruger zone 2″ (ESPG 31466) als Koordinatenbezugssystem. In dieses Projekt konnte nun die mitgelieferte Shape-Datei „TU_KL.shp“ importiert werden. Diese Shape-Datei enthielt Informationen über die Geometrien der Bauwerke, wie auch die Fachbereiche, welche dort untergebracht waren.
Ein Blick in die Attributtabelle legte jedoch ein Problem offen: Einige Fachbereiche waren dort namentlich mehrfach vertreten, was sich ungünstigerweise in einer Zerstreuung der Flächenberechnungen geäußert hätte. Das Geoprocessing Tool „Dissolve“ schaffte hierbei Abhilfe: Stellte man hierbei „FB“ als Dissolve field ein, so fasste dieses Tool alle sich überlappenden Fachbereichsnamen zu einem Eintrag zusammen. Die Gebäudegeometrien, welche zuvor diesen Namen zugeordnet waren, gruppierten sich dadurch, und schafften dadurch die korrekte Ausgangslage für die angedachte Flächenbilanzierung. Die neue Shape-Datei erhielt den Namen „TU_KL_dissolve.shp“, und wurde nach Generierung sofort ins Projekt importiert. Hier eine Vorher-Nachher-Gegenüberstellung:
Nun ging es an die eigentlich Flächenbilanzierung: Das zu diesem Zweck dienliche Tool nannte sich „Export/Add geometry columns“, zu finden bei den Geometry Tools. Die Handhabung gestaltete sich einfach: Lediglich der Input-Layer (hier: TU_KL_dissolve.shp) und der Name des neuen Layers (hier: TU_KL_Bilanzierung.shp) bedurfte eine Angabe. In der Attributtabelle tauchten daraufhin zwei neue Spalten auf: „Area“ (Flächenausdehnung) und „Perimeter“.
Blieb nur noch das reichhaltige Datenmaterial auf eine CD zu brennen, und damit einen weiteren Beitrag zum schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu leisten.
Gut schaff’!

